Mehr Klarheit.
ADHS Symptome verstehen.

Erfahre hier mehr über ADHS und finde heraus ob deine Symptome zu ADHS passen.

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Wissen zu ADHS

Was ist ADHS?

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, die vor allem unter dem Akronym ADHS (engl. ADHD, Attention-Deficit-Hyperactivity Disorder) bekannt ist, ist eine neuropsychologische Störung, die zu einer Beeinträchtigung der exekutiven Funktionen führt. ADHS ist eine Form der Neurodiversität und beschreibt die natürliche Variation also die Auswirkungen einer Entwicklung des Gehirns, die nicht der gesellschaftlichen Normen entsprechen.

Hier erfährst du alles über den Verlauf, die Ursachen und die häufigstenADHS Symptome. Du denkst, du könntest selbst davon betroffen sein? Dann mache gerne unseren kostenlosen Test, um eine erste Einschätzung zu erhalten, oder vereinbare direkt einen Termin bei uns, um dich von unseren Expert/-innen durchchecken zu lassen.

Was ist ADHS?
Verlauf von ADHS Symptomen

Wie ist der Verlauf von ADHS?

ADHS beginnt in der Kindheit und wird deshalb als eine neurologische Entwicklungsstörung eingestuft. Das bedeutet, dass die Ursachen im Aufbau des Gehirns liegen und daher häufig zu einem chronischen Verlauf auch bis ins Erwachsenenalter führen.

Die Prävalenz, also die Anzahl der Menschen, die von ADHS betroffen sind, wird in der kindlichen Bevölkerung international auf 5% bis 7% geschätzt, bei Erwachsenen auf 3% bis 4%.

Ist ADHS heilbar?

Für ADHS gibt es kein Heilmittel, das zu einer vollständigen Rückbildung der zugrunde liegenden strukturellen und funktionalen Veränderungen im Gehirn führt. Die neurologische Struktur bei ADHS unterscheidet sich von der neurotypischen Entwicklung, und diese Unterschiede bleiben bestehen.
Dank der Fortschritte bei Diagnose und Behandlung ist es heute jedoch möglich, die Symptome besser zu verstehen und den richtigen Umgang mit ihnen zu lernen, wodurch Betroffen ihre Lebensqualität verbessern können.
Sind ADHS Symptome heilbar

Was sind die Ursachen von ADHS?

ADHS ist eine komplexe neurologische Störung, die durch genetische und Umweltfaktoren beeinflusst wird und tiefgreifende Auswirkungen auf die Gehirnstruktur und Neurotransmitter hat, was die Herausforderungen und Behandlungen besonders faszinierend macht.

ADHS Symptome

Was sind die Symptome von ADHS?

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) kann sich durch eine Reihe von Symptomen äußern, welche die Aufmerksamkeitsspanne und die Verhaltenssteuerung beeinträchtigen. ADHS Symptome können von Person zu Person und je nach Alter variieren, lassen sich aber im Allgemeinen in drei Hauptkategorien einteilen: seine Symptome

Unaufmerksamkeit

Menschen mit ADHS weisen eine Störung der Aufmerksamkeit vor allem bei Beschäftigungen auf, die entweder kognitiv anstrengend oder langweilig für die betroffene Person sind. Hierbei sind sowohl die langanhaltende Aufmerksamkeit, auch Daueraufmerksamkeit genannt, betroffen, als auch die selektive Aufmerksamkeit, also das Fokussieren bestimmter Tätigkeiten bei gleichzeitigem Ausblenden irrelevanter Reize.

Konkret bedeutet das, dass nicht genau auf Details geachtet wird und Betroffene häufiger Flüchtigkeitsfehler machen. Außerdem gehören zu den Symptomen dieser Kategorie noch Schwierigkeiten, Anwesiungen zu befolgen und Ordung zu halten. Zudem werden geistig anstrengende oder langweilige Aufgaben vermieden und weniger aufmerksam bearbeitet.

Wie sieht das im Alltag aus?

Betroffene berichten davon, dass es ihnen schwerfällt, vor allem längeren Gesprächen zu folgen. Die konstante Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit stellt sich als sehr schwierig dar. Verlegst du häufig deinen Schlüssel oder Geldbeutel? Prokrastinierst du, vor allem bei Aufgaben, die entweder sehr anspruchsvoll oder sehr langweilig zu sein scheinen? Hattest du bei Schulaufgaben das Gefühl, mehr Flüchtigkeitsfehler gemacht zu haben, als deine Klassenkamerad*innen? All das können Anzeichen von ADHS sein.

Hyperaktivität

Motorische Unruhe, die besonders in ruhigen Situationen auffällt, und das Gefühl, innerlich getrieben zu sein, hindern Menschen mit ADHS oft daran, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Impulsivität

Es gibt drei Arten von Impulsivität bei ADHS: kognitive (unüberlegtes Handeln), motivationale (Unfähigkeit, Bedürfnisse aufzuschieben) und emotionale (geringe Frustrationstoleranz). Typische Symptome sind Schwierigkeiten beim Warten und häufiges Unterbrechen in Gesprächen.

Unaufmerksamkeit​

Menschen mit ADHS weisen eine Störung der Aufmerksamkeit vor allem bei Beschäftigungen auf, die entweder kognitiv anstrengend oder langweilig sind. Hierbei sind sowohl die langanhaltende Aufmerksamkeit, auch Daueraufmerksamkeit genannt, betroffen, als auch die selektive Aufmerksamkeit, also das Fokussieren bestimmter Tätigkeiten bei gleichzeitigem Ausblenden irrelevanter Reize.

Hyperaktivität​

Motorische Unruhe, die besonders in ruhigen Situationen auffällt, und das Gefühl, innerlich getrieben zu sein, hindern Menschen mit ADHS oft daran, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Sie empfinden es als herausfordernd, für längere Zeit still zu sitzen, sei es im Unterricht, bei der Arbeit oder in sozialen Situationen. Oft zeigt sich dies durch Zappeln, unkontrollierte Bewegungen oder das ständige Bedürfnis, sich zu bewegen.

 

Ein weiteres Merkmal ist die Impulsivität in Handlungen und Entscheidungen. Betroffene handeln oft ohne lange nachzudenken, unterbrechen andere im Gespräch oder neigen zu riskantem Verhalten. Diese Schwierigkeiten können sich auf Schule, Beruf und soziale Beziehungen auswirken, da die Kontrolle über Impulse erschwert ist.

Wie sieht das im Alltag aus?

Viele berichten davon, dass sie Schwierigkeiten haben, sich an Regeln oder Routinen zu halten. Beispielsweise fällt es schwer, in Meetings oder Vorlesungen ruhig sitzen zu bleiben. Betroffene stehen häufiger ohne ersichtlichen Grund auf, laufen herum oder fühlen sich schnell gelangweilt. Ertappst du dich dabei, mit Gegenständen zu spielen oder ständig nach neuen Reizen zu suchen? Hast du das Gefühl, ungeduldig zu sein, vor allem, wenn Dinge nicht sofort passieren? Unterbrichst du häufig Gespräche oder sagst Dinge, die du später bereust? All das können Anzeichen von ADHS sein.

Impulsivität

Es gibt drei Arten von Impulsivität bei ADHS: kognitive (unüberlegtes Handeln), motivationale (Unfähigkeit, Bedürfnisse aufzuschieben) und emotionale (geringe Frustrationstoleranz). Typische Symptome sind Schwierigkeiten beim Warten und häufiges Unterbrechen in Gesprächen.

Unaufmerksamkeit

Motorische Unruhe, die besonders in ruhigen Situationen auffällt, und das Gefühl, innerlich getrieben zu sein, hindern Menschen mit ADHS oft daran, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Hyperaktivität​

Es gibt drei Arten von Impulsivität bei ADHS: kognitive (unüberlegtes Handeln), motivationale (Unfähigkeit, Bedürfnisse aufzuschieben) und emotionale (geringe Frustrationstoleranz). Typische Symptome sind Schwierigkeiten beim Warten und häufiges Unterbrechen in Gesprächen.

Impulsivität

Es gibt drei Arten von Impulsivität bei ADHS: kognitive (unüberlegtes Handeln), motivationale (Unfähigkeit, Bedürfnisse aufzuschieben) und emotionale (geringe Frustrationstoleranz). Typische Symptome sind Schwierigkeiten beim Warten und häufiges Unterbrechen in Gesprächen. Betroffene handeln oft spontan, ohne die möglichen Konsequenzen abzuwägen, was zu Problemen in sozialen, schulischen oder beruflichen Situationen führen kann.

 

Besonders herausfordernd ist die mangelnde Impulskontrolle in stressigen oder emotional geladenen Momenten. Menschen mit ADHS haben häufig Schwierigkeiten, ihre Reaktionen zu zügeln – sei es in Form von unüberlegten Kommentaren, impulsiven Käufen oder plötzlichen Stimmungsschwankungen. Diese Impulsivität kann zu Missverständnissen, Konflikten und Frustration im Alltag führen.

Wie sieht das im Alltag aus?

Kennst du das Gefühl, bevor jemand seinen Satz beendet hat, schon eine Antwort geben zu wollen? Oder fällt es dir schwer, in einer Warteschlange ruhig zu bleiben? Menschen mit ADHS berichten, dass sie oft vorschnell Entscheidungen treffen, ohne alle Optionen abzuwägen. Das kann von kleinen Dingen wie spontanen Ausgaben bis hin zu riskantem Verhalten in bestimmten Situationen reichen. Wirst du schnell ungeduldig oder wütend, wenn etwas nicht sofort klappt? Reagierst du manchmal übertrieben auf Kleinigkeiten? All das können Anzeichen von ADHS sein.

ADHS bei
Erwachsenen

Bei Erwachsenen äußert sich ADHS Symptome anders als bei Kindern. Ein wichtiger Unterschied ist, dass zusätzlich zu den im Kindes- und Jugendalter vorherrschenden Symptomen noch Stimmungsschwankungen und Ungeduld hinzukommen, was allgemein unter emotionaler Dysregulation zusammengefasst wird. Die Hyperaktivität zeigt sich anders als bei Kindern normalerweise nicht mehr in offenkundiger motorischer Überaktivität, sondern eher als allgemeine Unruhe.

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Typen von ADHS

Die 3 Formen von ADHS

ADHS äußert sich bei jedem anders. Das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) unterscheidet drei verschiedene Erscheinungsformen von ADHS:

ADHS mit vorherrschender Hyperaktivität/
Impulsivität

Bei dieser Form sind die Hauptsymptome solche aus der Kategorie der Hyperaktivität und Impulsivität. Sie betrifft ca. 20% der Erwachsenen mit ADHS.

ADHS mit vorherrschender Unaufmerksamkeit

Diese Form äußert sich in überwiegender Unaufmerksamkeit und Organisationsschwierigkeiten. Sie betrifft
etwa 15% der ADHS-Erkrankungen.

Gemischtes Erscheinungsbild

Das ist die häufigste Form und betrifft 50%-75% aller Fälle. Menschen mit diese Form zeigen alle ADHS Symptome des Unaufmerksamen und Hyperaktiven Typs.

Komorbiditäten

ADHS tritt oft gemeinsam mit anderen Erkrankungen auf, den sogenannten Komorbiditäten. Sie gehören per Definition nicht zu den ADHS Symptomen und müssen aufgrund ihrer Häufigkeit klar abgegrenzt betrachtet werden.

Bei der umfangreichen Diagnostik von GAM Medical werden mögliche Komorbiditäten abgeklärt, um eine passende und maßgeschneiderte Behandlung zu ermöglichen.

Das sind die häufigsten Komorbiditäten von ADHS:

ADHS Komorbität: Angststörung

Angststörungen

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Suchtstörungen

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen

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Autismus-Spektrum-
Störungen

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Lese-/
Rechtschreibstörungen

Affektive-Störungen, vor-allem-Depressionen

Affektive Störungen, vor
allem Depressionen

Positive Eigenschaften im Alltag

Tatsächlich hat ADHS für Betroffene und deren Mitmenschen auch Vorteile. Die viele Energie führt dazu, dass sie andere leicht mitreißen und von Dingen begeistern können. Außerdem werden sie als schlagfertiger, lustiger und interessierter wahrgenommen. Weitere Eigenschaften von Menschen mit ADHS sind ihre ausgeprägte Empathie und ihr Gerechtigkeitssinn. Sie sind sehr belastbar und funktionieren auch unter Druck, wenn sie Träger/-innen von großer Verantwortung sind. Die Gedankensprünge führen dazu, dass sie kreativer und flexibler als ihre Mitmenschen sind und “um die Ecke denken” können.

Du hast dich in der
Beschreibung wiedererkannt?

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Wieso benötige ich
eine Diagnose?

Menschen mit ADHS haben statistisch gesehen ein höheres Risiko für Unfälle, die Entwicklung von Persönlichkeitsstörungen, für Depressionen, Substanzmissbrauch, den Verlust des Arbeitsplatzes und sogar für Inhaftierung. Eine Diagnose von Expert/-innen kann Klarheit schaffen und ist der erste Schritt, um den Umgang mit ADHS zu lernen und so die Risiken einzudämmen. Außerdem wird sie benötigt, um mit einer Behandlung starten zu können, da beispielsweise Medikamente nur dann verschrieben werden können, wenn ADHS professionell nachgewiesen wurde.

Du bist nicht alleine! -
ADHS in Deutschland

ADHS ist bei Kindern die häufigste psychiatrische Störung, und auch bei Erwachsenen werden die Prävalenzen in Deutschland auf bis zu 4% geschätzt. Das bedeutet, dass um die 3 Millionen Menschen hier davon betroffen sind.

Obwohl ADHS in Deutschland immer häufiger diagnostiziert wird, mangelt es immer noch an Bewusstsein für diese Störung. Das kann den Betroffenen den Umgang mit ADHS und ihren Auswirkungen erschweren. Daher ist es wichtig, den Betroffenen und ihren Familien angemessene Unterstützung zu bieten und sich gemeinsam für ein besseres Verständnis der Aufmerksamkeitsdefizit-/
Hyperaktivitätsstörung einzusetzen.

Die meisten Menschen sind etwas nervös, wenn sie sich auf eine Störung wie ADHS untersuchen lassen. Das ist normal und sollte niemanden davon abhalten, sich untersuchen zu lassen, wenn er/sie erhebliche Probleme im Leben hat und der Verdacht auf ADHS besteht. Leider halten einige der verbreiteten Missverständnisse über ADHS, wie „es kommt nur bei Kindern vor“ oder „die Person sucht nur nach einer Ausrede“, viele Menschen davon ab, Hilfe zu suchen.

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Wenn du den Verdacht hast, dass du ADHS haben könntest, bietet unser ADHS-Test eine erste Indikation, um deine Vermutung zu überprüfen. 
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